
Kurze Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika als Cartoon im Film
Mitschrift aus dem Film „Bowling for Columbine“
Es lebten einmal Leute namens „Pilgrims“ in Europa. Sie hatten Angst, verfolgt zu werden. Sie stiegen in ein Boot und segelten in die angstfreie Neue Welt. Ich bin so entspannt! Ich fühle mich so sicher! Doch sie wurden von Wilden empfangen und fürchteten sich sofort wieder. Also schossen sie sie tot. Aber nicht mal dieser Völkermord konnte sie beruhigen. Stattdessen fürchteten sie sich nun voreinander. "Hexe!" Also verbrannten sie Hexen. 1775 töteten sie dann die Briten, um frei zu sein. Das klappte, aber sie fühlten sich trotzdem nicht sicher. Der zweite Zusatzartikel erlaubte jedem Weißen, seine Waffe zu behalten. "Ich tu meine Waffe lieben". Das bringt uns zur genialen Idee der Sklaverei. Ihr seht, die Weißen hatten auch Angst vor Arbeit. Sie fuhren nach Afrika, entführten Tausende Schwarze nach Amerika und zwangen sie zu harter Arbeit ohne Geld. Und ich meine nicht: Ich arbeite bei Wal-Mart und verdien kein Geld. Ich meine null Dollar! Nichts! Dadurch wurden die USA das reichste Land der Welt! Beruhigten Reichtum und Sklaven die Weißen? Nein! Sie wurden noch ängstlicher. Denn nach 200 Jahren Sklaverei gab es im Süden mehr Schwarze als Weiße. Ihr könnt euch denken, was dann kam. Die Sklaven rebellierten und ein Master wurde geköpft. Als die Weißen davon hörten, riefen sie: Töte mich nicht, großer schwarzer Mann! Gerade noch rechtzeitig kam Samuel Colt, der 1836 die erste Waffe erfand, die man nicht nachladen musste. Alle Weißen im Süden riefen: "Yeeehaaaa!" Doch es war zu spät. Der Norden gewann den Bürgerkrieg und die Sklaven waren frei. Frei, alle Master zu köpfen. Die riefen:"Bitte grosser schwarzer Mann, töte mich nicht" Aber die Befreiten rächten sich nicht. Sie wollten nur in Frieden leben. Das fanden die Weißen nicht überzeugend und gründeten den Ku-Klux-Klan. 1871, im Jahr, als der KKK zur illegalen Terrorgruppe erklärt wurde, wurde eine andere Gruppe gegründet, die National Rifle Association. Politiker verabschiedeten ein Waffengesetz, das den Waffenbesitz für Schwarze illegal machte. Es war ein großes Jahr für Amerika, den KKK und die NRA. Beide hatten natürlich nichts miteinander zu tun. Reiner Zufall. Die eine Gruppe warb für den Waffenbesitz und die andere erschoss und lynchte Schwarze. Das ging so bis 1955, als eine schwarze Frau sich weigerte, hinten im Bus zu sitzen. Die Weißen konnten es nicht fassen. Was hat sie denn? Was soll das? Plötzlich war die Hölle los. Überall verlangten Schwarze ihre Rechte und die Weißen hatten einen Angst-Super-GAU und riefen: "Wir werden alle sterben!" Und sie liefen in die Vorstädte, wo alles weiß, sicher und sauber war. Sie kauften 250 Millionen Waffen, Sicherheitsschlösser, Alarmanlagen, und bauten Zäune um die Nachbarschaft. Endlich fühlten sie sich so wohl, wie die Made im Speck. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Ich denke der Text spricht für sich selbst. Der Humor in diesem Text wird nicht jedem klar sein. Aber dieser Film öffnet einem die Augen gegenüber dem Amerikanischem Waffengesetz und der Mentalität der Amerikaner. Mir hat er so gut gefallen, dass es mir wert war ihn hier online zu stellen. Man muss ihn einfach gesehen haben. Er regt an zum Nachdenken. Wer den Film schon gesehen hat, darf gerne seine Kritik zu dem Film posten!
1 Kommentar:
SEHR SEHR geil
werde mir den film auf jeden fall kaufen!
vielen dank für den einblick in dieses wundervolle stück moderner kunst ^^
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