Freitag, 15. August 2008

Bowling for Columbine


Kurze Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika als Cartoon im Film
Mitschrift aus dem Film „Bowling for Columbine“


Es lebten einmal Leute namens „Pilgrims“ in Europa. Sie hatten Angst, verfolgt zu werden. Sie stiegen in ein Boot und segelten in die angstfreie Neue Welt. Ich bin so entspannt! Ich fühle mich so sicher! Doch sie wurden von Wilden empfangen und fürchteten sich sofort wieder. Also schossen sie sie tot. Aber nicht mal dieser Völkermord konnte sie beruhigen. Stattdessen fürchteten sie sich nun voreinander. "Hexe!" Also verbrannten sie Hexen. 1775 töteten sie dann die Briten, um frei zu sein. Das klappte, aber sie fühlten sich trotzdem nicht sicher. Der zweite Zusatzartikel erlaubte jedem Weißen, seine Waffe zu behalten. "Ich tu meine Waffe lieben". Das bringt uns zur genialen Idee der Sklaverei. Ihr seht, die Weißen hatten auch Angst vor Arbeit. Sie fuhren nach Afrika, entführten Tausende Schwarze nach Amerika und zwangen sie zu harter Arbeit ohne Geld. Und ich meine nicht: Ich arbeite bei Wal-Mart und verdien kein Geld. Ich meine null Dollar! Nichts! Dadurch wurden die USA das reichste Land der Welt! Beruhigten Reichtum und Sklaven die Weißen? Nein! Sie wurden noch ängstlicher. Denn nach 200 Jahren Sklaverei gab es im Süden mehr Schwarze als Weiße. Ihr könnt euch denken, was dann kam. Die Sklaven rebellierten und ein Master wurde geköpft. Als die Weißen davon hörten, riefen sie: Töte mich nicht, großer schwarzer Mann! Gerade noch rechtzeitig kam Samuel Colt, der 1836 die erste Waffe erfand, die man nicht nachladen musste. Alle Weißen im Süden riefen: "Yeeehaaaa!" Doch es war zu spät. Der Norden gewann den Bürgerkrieg und die Sklaven waren frei. Frei, alle Master zu köpfen. Die riefen:"Bitte grosser schwarzer Mann, töte mich nicht" Aber die Befreiten rächten sich nicht. Sie wollten nur in Frieden leben. Das fanden die Weißen nicht überzeugend und gründeten den Ku-Klux-Klan. 1871, im Jahr, als der KKK zur illegalen Terrorgruppe erklärt wurde, wurde eine andere Gruppe gegründet, die National Rifle Association. Politiker verabschiedeten ein Waffengesetz, das den Waffenbesitz für Schwarze illegal machte. Es war ein großes Jahr für Amerika, den KKK und die NRA. Beide hatten natürlich nichts miteinander zu tun. Reiner Zufall. Die eine Gruppe warb für den Waffenbesitz und die andere erschoss und lynchte Schwarze. Das ging so bis 1955, als eine schwarze Frau sich weigerte, hinten im Bus zu sitzen. Die Weißen konnten es nicht fassen. Was hat sie denn? Was soll das? Plötzlich war die Hölle los. Überall verlangten Schwarze ihre Rechte und die Weißen hatten einen Angst-Super-GAU und riefen: "Wir werden alle sterben!" Und sie liefen in die Vorstädte, wo alles weiß, sicher und sauber war. Sie kauften 250 Millionen Waffen, Sicherheitsschlösser, Alarmanlagen, und bauten Zäune um die Nachbarschaft. Endlich fühlten sie sich so wohl, wie die Made im Speck. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.


Ich denke der Text spricht für sich selbst. Der Humor in diesem Text wird nicht jedem klar sein. Aber dieser Film öffnet einem die Augen gegenüber dem Amerikanischem Waffengesetz und der Mentalität der Amerikaner. Mir hat er so gut gefallen, dass es mir wert war ihn hier online zu stellen. Man muss ihn einfach gesehen haben. Er regt an zum Nachdenken. Wer den Film schon gesehen hat, darf gerne seine Kritik zu dem Film posten!

Mittwoch, 13. August 2008

YoTu News "JAAAAAAAAAAAAAAA"

Die Langeweile plagt einen. Was tut man? Man guckt bei YT Videos aller Art an und findet plötzlich etwas totel geiles. So erging es mir schon vor einigen Monaten. Die Rede ist von Julia Nunez alias "JAAAAAAAAAA" wie sie von ihren Freunden genannt wird, Markenzeichen ist ihre Ukulele, wobei die Anzahl der "A's" unterscheidlich ist. Ich fand einfach die Stimme der jungen Frau so toll. Ich war so fasziniert davon, dass sie mit so einer tollen Ausstrahlung und mit so einem Fun an die Sache rangeht, und da musste ich mir natürlich direkt erstmal alle 50 Videos reinziehen. Eines besser als das andere. Aber ich will nicht zuviel verraten. Hier die drei besten Videos meiner Meinung nach. Man beachte das sie bis auf ihre Guitarre nicht viele Hilfsmittel benutzt. Viel Spaß!!!

Ein sehr trauriges Lied...


Ein gut gesungendes Cover...


Song named EMO-Ukulele


Hier auch direkt der Link zu ihrem YouTube-Channel

Julia Nunez YoTu-Channel

Memorabilia - Chapter Seven


Hurensohn

Wir gingen gerade über den Busbahnhof in der Stadt wo wir fast wie jedes Wochenende rausgingen. Wir unterhielten uns über irgendwelche Sachen, an die ich mich leider nichtmehr genau erinnern kann. Aber es waren bestimmt die Themen über die wir uns immer unterhielten- Frauen, Saufen und die aktuellen Ereignisse. Es war schon dunkel geworden und das einzige was wir hörten waren die Autos die dicht neben uns vorbei fuhren und einen hallenden Ton erzeugten, den die Häuser ringsherum zu uns zurückwarfen. In der Mitte des Busbahnhofes kahmen uns drei Typen in unserem Alter entgegen. Als wir auf gleicher Höhe waren sagte einer der drei: „Du hast Hurensohn zu mir gesagt?!“ Es war damals der Satz den man sagte um einen Grund zu haben, sich zu schlagen. Auch wenn es nicht wahr war das Jemand zu einem eben diesen Satz gesagt hatte. Wir sahen uns erschrocken an und schauten dann den Typen an, der auf uns zu kahm. Wir versuchten die Sache mit Worten zu klären und ihm begreiflich zu machen, dass wir ihn nicht kannten. Was ich genau gesagt habe, weis ich heute nichtmehr, da ich ein komplettes Blackout hatte durch die Schläge die ich noch einstecken sollte ein paar Minuten später. Mein damals bester Freund fing sich die erste Backpfeife. Ich sagte zu ihm er soll weglaufen. Er tat es ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Ich versuchte weiter mit dem einen Typen zu reden, da die beiden anderen nichts getan hatten und sich total zurückhielten und eher die Vernünftigen waren, im Gegensatz zu diesem Spinner. Ich lies in mit den Worten stehen, dass wir nichts getan hatten was ihn in irgendeiner Weise verärgert haben könnte. Ich ging den Weg über den Busbahnhof bis zu einem Parkplatz der nicht sehr groß war. Als ich plötzlich rennende Schritte hörte, und kurz darauf einen tierischen Schmerz im Rücken fühlte. Der Typ der zuvor, genau wie ich, dann doch endlich weiter gegangen war, hatte sich anscheinend nicht beruhigen können. Ich lag auf dem Boden und bevor ich weis was geschah schlug und trat er auf mich ein. Ich hielt die Arme vor mein Gesicht um wenigstens das zu schützen. Trotzdem trat er mir gegen den Kopf, in die Rippen und in den Bauch. Dann hörte ich wie einer meinen Namen sagte. Sofort hörten die Schläge auf, und ich lag zusammengekauert auf dem Boden. Ich wollte nicht aufstehen in der Angst er würde weitermachen. Dann passierte etwas was ich bis heute nicht verstehe. Er bot mir seine Hand an, nur kurz nachdem er meinen Namen hörte. Einer der Drei hatte mich erkannt. Zu der Zeit hatte ich einen nicht so tollen Ruf, den Ruf eines Schlägers der immer gewaltbereit war. Dieser Typ wusste was passieren würde wenn ich ihn jemals in die Finger bekommen würde. Nachdem ich ihm gesagt habe er solle sich jetzt verpissen, gingen alle drei wieder in Richtung Busbahnhof und verschwanden irgendwann im Dunkeln. Ich lag regungslos auf dem kalten Asphalt und musste erst mal Luft bekommen. Mir war schwindelig und mein ganzer Körper schmerzte. Kurze Zeit später versuchte ich auf zu stehen. Aber mir alleine geling es nicht. Ich fiel immer wieder auf den kalten Asphalt. Dann kahm ein Mädchen mit der ich zusammen in der Schule war zufällig vorbei und sah mich blutend auf dem Boden liegen. Sie half mir auf und lehnte mich gegen die Wand aus Sandsteinen die den Parkplatz von den restlichen Gebäuden abgrenzte. Ich blutete am Kopf, ich merkte es weil ich mein rechtes Auge nicht öffnen konnte, da sonst das Blut hineingelaufen wäre. Trotz den Schlägen die ich eingesteckt hatte, habe ihn nichtmehr gesucht. Ich hielt es für besser einfach eine Anzeige gegen unbekannt zu machen. Was, wie sich noch am nächsten Tag herausstellen sollte, besser war als ihn zu suchen und krankenhausreif zu schlagen. Nur kurz nachdem dieser Typ sich an mir ausgelassen hatte, griff er die Klassenkameradin an die mir zuvor geholfen hatte. Auch sie hatte eine Anzeige gemacht. Er wurde kurze Zeit später festgenommen und hat seine gerechte Strafe erhalten. Den Namen kenne ich bis heute nicht. Aber dieser Abend hatte auch etwas Gutes. Durch diesen Typen wurde mir bewusst, dass ich nicht anders war als er. Ich war genauso ein Schläger. Ich denke ich habe die Schläge verdient und auch gebraucht, damit ich endlich verstand was ich für ein Mensch war. Seit diesem Abend habe ich mich nie wieder geschlagen.
Es war der Anfang meiner Veränderungen. Viele Menschen haben mir damals geholfen mich selbst zu verstehen und manche Ansichten über Board zu werfen. Diese Menschen haben mich zu dem gemacht was ich heute bin. Und diesen Menschen will ich heute danken. Ich werde keine namentliche Auflistung machen. Jeder der einzelnen Menschen wird sich angesprochen fühlen und wissen warum ich „Danke“ sagen möchte.

Freitag, 8. August 2008

YoTu News

Da es echt ein paar coole Sachen bei Youtube gibt, dachte ich mir ich könnt auch zwischendurch mal einen kleinen Einblick geben, von dem was mich so interessiert bei YoTu...Es soll ja keiner sagen ich sei ein Typ der Geschichten und sowas schreibt aber kein Humor hat ;-)

Hier ist einer meiner Favourites bei YoTu. Respeckt vor dem Kurzen müssen wir wohl alle haben. Er ist heute Drummer bei Pink. Für angehende Drummer ein muss bei YoTu.



Hier nun etwas, was eher einem Lachanfall eines erwachsenen Mannes gleicht. Werdende Mütter-aufgepasst ;-)



Natürlich darf das Tierische nicht zu kurz kommen.

Verdunden bis in den Tod

Ich habe mich mal an einer Kurzgeschichte versucht, die aus meiner Fantasie enstanden ist.

Er machte gerade den Abwasch, auf seinen Fingern konnte man schon kleine Wellen erkennen, da er seine Hände nun schon seit einer halben Stunde im Wasser hielt ohne auch nur einen einzigen Teller zu säubern. Es war ruhig um ihn. Keine Fliegen die in der Küche rumflogen auf der Suche nach kleinen Resten, oder Krümeln von Brot, oder dem Kuchen den er am Tag zuvor gegessen hatte. Das Radio hatte er nicht eingeschaltet wie er es sonst tat, wenn er Hausarbeiten machte. Und auch die Vögel schienen sich seiner emotionalen Stimmung anzupassen, indem sie keinen Ton von sich gaben. Das einzige was er hören konnte waren immer wieder die Stimmen in seinem Kopf die sagten: ,,Ich kann nicht mehr, bitte hilf mir doch!“ Er merkte wie ihm ein Schauer immer wieder und wieder über den Rücken zog. Er fühlte sich hilflos. Er war wütend und Traurig zugleich, da er wusste, dass jeden Moment der Ton kommen könnte, der Ton der ihm den Tod überreichen sollte, oder das Leben. Er war sichtlich aufgeregt, man konnte die Schweißperlen auf seiner Stirn deutlich erkennen. Ihm war heiß, er hatte das Gefühl er würde innerlich verkochen, trotz dass er die Hände immer noch in dem Spülwasser hatte, welches mittlerweile schon kalt geworden war. Er überlegte wie er leben sollte, wenn sein größter Wunsch nicht in Erfüllung gehen sollte. Was sollte er alleine auf dieser Welt machen. Würde er damit klarkommen, ohne sie durch die Welt zu gehen? Er schreckte auf, der Ton war gekommen. Ein schrilles, lautes und klingelndes Geräusch durchstach die Ruhe die in noch vor 10 Sekunden umgab. Er ging zum Telefon, und nahm den alten schweren Hörer mit den Worten „Christiansen hier…“ ab. Er hielt den Atem an und hörte der Stimme zu die an dem anderen Ende der Leitung saß. Dann sagte die stimme den Satz den er nicht in der Lage war zu verkraften.

„Guten Tag Herr Christiansen, es tut mir leid das ich ihnen sagen muss, dass ihre Frau vor einer Stunde verstorben ist!“

Er lies den Hörer fallen, konnte sich kaum noch halten. Er konnte kaum noch atmen. Sein Herz schien für eine Sekunde stehen zu bleiben. Er dachte dass es unfair ist, dass einem 76 jährigem Mann die Frau genommen wird, nur weil die Mediziner zu spät den Lungenkrebs erkannten. Er hatte das Gefühl, dass ihn jemand in 2 Teile reißt und die andere Hälfte in den Müll schmeißt. Ihm wurde schwindelig, er versuchte sich an dem kleinen braunen Tisch fest zu halten auf dem das Telefon stand. Aber seine Hände waren noch nass von dem Wasser in der Spüle. Er rutschte ab und fiel hin. Als er auf dem Boden an kahm und sein Kopf unsanft auf den Boden knallte, empfand er kein Schmerz, jedenfalls nicht äußerlich. Er legte seine rechte Hand auf sein Herz, schloss die Augen. Mit dem Bild von seiner Frau vor Augen, starb auch er nur wenige Minuten. Nur wenige Minuten nachdem man ihm den Sinn des Lebens nahm.




Comments und Kritik sind wie immer erwünscht ;-)

LG M3r0

Montag, 4. August 2008

Muss sowas sein...?!

Also, ich weis zwar, dass man keine Comments von seinem eigenen Blog löscht. Aber da in letzter Zeit sich Jemand ein Spaß draus macht, mir kritiklose und beleidigende Comments unter meine Posts zu schreiben, und das auch noch Anonym, werde ich diese Comments ab sofort IMMER löschen. Ich habe absolut nicht dagegen wenn irgendwer sagt, dass er meine Sachen schlecht findet, aber beleidigen lasse auch ich mich nicht. An dieser Stelle nochmal an den Anonymen Fan meines Blogs, melde dich bei mir und sag mir deinen Namen, dann können wir weiterreden. Es ist einfach nicht zu glauben, dass manche „Menschen“ so minderbemittelt sind, dass sie auf eine solch dumme, dreiste und kindische Art versuchen einem anderen zu schaden. Mitleid für diese Menschen. Bei allen anderen normal-denkenden Lesern möchte ich mich dafür entschuldigen, dass sie diese Comments lesen mussten.

LG M3r0

P.s.: An alle Anderen, bitte schreibt weiterhin Comments. Über Kritik aller Art freue ich mich.



EDIT: Ich werde die Comments ab Heute erst mit einer Bestätigung meinerseits online stellen.